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Verein für Obst-, Gartenbau und

Landespflege e.V. Haibach



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Bild: Stolz auf ihre neue Saft-Abfüllanlage sind die „Keltermeister"
(von links) Gottfried Rüth, Klaus Hofmann, Wendelin Bleifus, Till Hofmann und Simon Rüth.

 

Apfelsaft und Apfelwein von eigenen Äpfeln - diese Möglichkeit
bietet der Obst- und Gartenbauverein Haibach nun noch einfacher an.
Mit der Unterstützung aus dem Regionalbudgets der
Westspessart-Gemeinden wurde eine neue Saft-Abfüllanlage angeschafft.
Diese Anlage bringt viele Vorteile: Die „Kelterer" können nach dem
Auspressen ihrer Äpfel sofort den erhitzten Saft in
Kunststoffschläuche abfüllen lassen und gleich mitnehmen. Das
erspart ihnen viel Zeit. Aber auch für das Personal des Vereins
bringt die neue Anlage Vorteile: Dauerte es bis zum letzten Jahr noch
stundenlang, den Saft zu erhitzen und abzufüllen, läuft der frische
Most jetzt sofort durch den Erhitzer und die Abfüllung. Wegen der
höheren Abfüllleistung muss nicht mehr so viel Personal eingesetzt
werden. Durch den Zuschuss des Regionalbudgets hat sich das Angebot
der Obstbauern auf das ganze WESPE-Gebiet erweitert. „Mit dem
Zuschuss können wir die Kosten gering halten", erklärte
Vereinsvorsitzender Wendelin Bleifus. Es werden für den Verein keine
Gewinne erzielt, lediglich die laufenden Kosten werden weitergegeben.
Verstärkt wird auch die satzungsgemäße Aufgabe des Vereins: Durch
die vereinfachte Verwertung des Obstes wird die typische
Streuobstkultur im Spessart erhalten. Bleifus: „Das schnelle und
einfache Keltern der Äpfel macht die Pflege des Streuobstbestandes
wieder attraktiv und sichert den ökologisch werftvollen Lebensraum."
Für den Verein selbst sichert die neue Anlage den Keltereibetrieb
für die Zukunft. Jetzt sind die Keltermeister Gottfried und Simon
Rüth und Abfüller Klaus und Till Hofmann gespannt, ob die übliche
Menge von rund 500 Hektoliter Most in diesem Jahr überschritten wird.
In der letzten Saison wurde die Hälfte des Mostes als frischer Saft abgefüllt.


Bild u. Text: Robert Fuchs

 

 

Kelterbetrieb 2020

 

Kelterbeginn am 11.09.2020, Kelterhaus: Birkenwiese 5, Haibach

Anmeldung nur Montags von 17 -20 Uhr

bei Edith Schnatz Tel. 06021/68884

 

Es wird um Einhaltung der Aktuellen COVID-19 Regeln gebeten!
 

Personen mit Erkältungssymptomen, wie Schnupfen, Husten etc. oder COVID-19 typischen Symptomen und/oder Kontakt zu COVID-19 Patienten in den letzten 14 Tagen, müssen vom Kelter Betrieb fern bleiben. Dies gilt für Helfer aus dem Verein, Kelterer und deren Begleitperson.

Vor Betreten des Geländes ist mit den Helfern aus dem Verein Kontakt aufzunehmen und den Anweisungen zu folgen.

Zum Keltern dürfen max.2 Personen pro Kunde auf dem Gelände sein, diese Personen dürfen sich nur im abgegrenzten Bereich der Apfelanlieferung aufhalten

Das Betreten des Kelterhauses, den Bereich der Saftabfüllung sowie der abgesperrten Bereiche ist nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit den Helfern vor Ort gestattet.

OGV Haibach

 

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Liebe Mitglieder und Gartenfreunde,
heute setzen wir unsere Serie mit einem Bericht über die Kartoffel fort.

 

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) auch Erdbirne oder Erdapfel genannt, stammt aus den Ländern Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru und gedeiht in den Anden noch in 4.000 m Höhe. Lt. einem Fernsehbericht gibt es dort Menschen die in den hohen Bergen immer noch nach neuen Kartoffelsorten suchen.

Im 16. Jahrhundert wurde sie von Seefahrern nach Europa gebracht. Anfangs wurden die Knollen nicht als etwas Essbares angesehen, sondern in den Gärten von Wohlhabenden, ihrer Blüte wegen, als Zierpflanze gepflegt. Erst allmählich wurde sie als wertvolles Grundnahrungsmittel bekannt und konnte sich in ganz Nordeuropa ausbreiten. Die Kartoffel ist die einzige Pflanze aus der Gattung der Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprikas, Auberginen), die kühleres Wetter vertragen kann und auch einen kühleren Wurzelbereich vorzieht.

 

Alle Kartoffelsorten bilden im Frühjahr neue, kompakte Keime. Sie signalisieren damit, dass die neue Pflanzzeit beginnt. War der Keller zu warum und hell, bilden sich viel zu früh lange, dünne Triebe und diese Kartoffeln sind für die Aussaat ungeeignet. Eine kühle und dunkle Lagerhaltung ist also unabdingbar.

Wir legen die Kartoffeln im April oder Mai in ca. 20 cm tiefe Furchen in einem Abstand von 30 – 40 cm. Der Furchenabstand sollte ca. 60 cm betragen, um noch genügend Raum für das Anhäufeln zur Verfügung zu haben.

Wenn die neuen Kartoffelpflanzen ca. 10 cm aus dem Boden schauen kann man schon mit dem Anhäufeln beginnen und es je nach Wuchs wiederholen. Bei günstiger Witterung werden die Pflanzen bald die gesamte Beetfläche mit ihren kräftigen Stängeln mit dunkelgrünen Blättern bedecken.

Die Kartoffel reagiert besonders auf den Tag- und Nachtrhytmus, da sie aus äquatorialen Gebieten kommt, wo von 6 h bis 18 h Helle und von 18 h bis 6 h Dunkelheit herrscht. Dies ist mit ein Grund warum sie angehäufelt wird, damit die Knollen stets bedeckt sind. Bei zu viel Licht bekommen sie grüne Stellen, die giftig und nicht für den Verzehr geeignet sind.

Wir achten auf etwaigen Schädlingsbefall durch den Kartoffelkäfer und Schnecken. Im biologischen Garten verzichten wir auf Gift und sammeln die Schädlinge ab.

Der gefürchteten Krautfäule kann man vorbeugen, in dem man Kartoffeln nie in die Nähe von Tomaten pflanzt, krautfäuleresistente Sorten legt, sowie gesunde, einwandfreie Pflanzknollen verwendet.

Mittlerweile gibt es sehr viele Kartoffelsorten von mehlig bis festkochend-speckig und in den Farben weiß, gelb, rot, blau und violett. Sie sind aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken, haben einen guten Geschmack, sind kostengünstig und sättigend.

Die Kartoffel ist ein erstklassiges Rundum-Gemüse, das unsere Wertschätzung verdient!

 

Text: Gerlinde Wagner mit Anregungen aus „Sepp Holzer's Permakultur“, „Fruchtbarer Garten“ von Dr. Fritz Caspari,

„Der Garten als Mikrokosmos“ von Wolf-Dieter Storl und „Mein Jahr im Garten“ von Maria Thun

 

 

 

 

 

 


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