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Verein für Obst-, Gartenbau und

Landespflege e.V. Haibach



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Frühsommer auf unserer Kräuterspirale
 

Direkt am Eingang zu unserer ​Obstwiese steht eine Kräuterspirale aus heimischem Granit und Sandstein.Hier wächst ein mehrjähriges Kräutlein am oberen Anfang der Spirale, das schon unsere Vorfahren geschätzt und als Küchen- und Heilkraut verwendet haben. Das Kraut mit Namen Bergbohnenkraut oder auch Pfefferkraut passt zu vielen Speisen, wie z.B. Hülsenfrüchten und Kohlarten, Eintopf, Salaten, Lamm, Rind und Geflügel, sowie in unsere Kräuterbutter. Es riecht schwach aromatisch, schmeckt pfeffrig scharf und ist sogar getrocknet noch aromatischer und darf mitgekocht werden.

In der Diätküche ersetzt es Salz und Pfeffer. Nebenwirkungen sind, solange nicht überdosiert wird, nicht zu befürchten.


Für Bienen und alle anderen Insekten haben wir viele blühende Blumen und Kräuter auf unserer Obstwiese. Eine besondere Bienenweide steht wunderbar blau blühend in unserer Kräuterspirale. Wir haben diesem Kraut den Auslauf der Spirale gegeben, wo es sich besonders wohlfühlt. Alle Bienen und Hummeln sind total von diesem Kraut mit Namen Borretsch begeistert und fliegen es ununterbrochen an. Es blüht bereits im zeitigen Frühjahr bis in den Oktober und teilweise noch im November.


Auch für uns sind die Blüten eßbar und sehen dazu sehr dekorativ aus. Ein regelmäßiger Genuß von Borretsch ist jedoch nicht zu empfehlen, da die Pflanze aufgrund der enthaltenen Alkaloide als toxisch gilt. Ein sparsamer Verzehr gilt als unbedenklich.

Quellen hierzu: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Redaktion Pflanzenforschung, Gartenjournal, Text: Burkhard


Wenn unser Blick auf die Kräuterspirale jetzt zur Rechten zu der kleinen Steinmauer schweift, sehen wir direkt am Zaun ein Kraut, das aus der internationalen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Das mehrjährige Kraut mit Namen Estragon wird ein bißchen zu groß für die Kräuterspirale. Darum steht es hier an der kleinen Steinmauer. Es paßt hervorragend zu Gemüse, Salaten, Kräuterbutter und wird auch gerne in Essig und Öl eingelegt. Der Geruch ist süßlich mit schwacher Anisnote. Ich empfehle Estragon als Gewürz zurückhaltend zu verwenden, da das intensive Aroma alle anderen Zutaten überdecken kann. Nebenwirkungen sind, solange nicht überdosiert wird, nicht zu befürchten.

 

Quellen: Merkblätter vom Bay. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.; Maurice Messegue: Das Messegue Heilkräuter-Lexikon

Text und Bilder: Peter Hötl; OGV Haibach


Estragon


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